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<h2>Vorwort</h2>




Grenzwertberechnung ist ein unbeliebtes Gebiet der Mathematik. Jeder Schüler hasst es. Das liegt daran,
dass es kein universelles Kochrezept gibt, das einen automatisch zur Lösung führt. Statt dessen muss 
man verschiedenste Ansätze daraufhin überprüfen, ob sie einen einer Lösung näher bringen.
Computeralgebra leidet unter dem gleichen Problem, denn Computer lieben Kochrezepte ebenfalls.
Entsprechend haben manche Computeralgebrasysteme auch heute noch starke Probleme mit Grenzwerten.<br /><br />

1996 stellte Dominik Gruntz in seiner Dissertation <a href="Anhang.xml#gru96">[Gru96]</a> "On Computing Limits in a 
Symbolic Manipulation System" einen Algorithmus vor, der eine Vielzahl komplexer Grenzwertaufgaben
souverän und schnell lösen kann und der dennoch durch seine Einfachheit und Überschaubarkeit besticht.
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, den Algorithmus von Dominik Gruntz vorzustellen und im Computeralgebrasystem 
Mathematica zu implementieren.<br /><br />

Das erste Kapitel führt in die Problematik der Grenzwertberechnung ein und zeigt Ansätze,
wie auch Computeralgebrasysteme automatisiert Grenzwerte berechnen können.<br /><br />

Das zweite Kapitel soll eine Übersicht über den MrvLimit-Algorithmus von Dominik Gruntz 
vermitteln, ohne jedoch alle Details schon vollständig zu erklären.<br /><br />

Das dritte Kapitel führt in die algebraischen Grundlagen des Hardykörpers ein und 
entwickelt präzise Werkzeuge zum Vergleich vom Wachstum von Funktionen.
Dieses Kapitel ist das am stärksten mathematisch geprägte Kapitel.<br /><br />

Das vierte Kapitel erklärt den Algorithmus schließlich in allen Details und begründet,
warum der Algorithmus tatsächlich seine Aufgabe vollenden kann. Dieses Kapitel 
wendet sich eher an Informatiker.<br /><br />

Das fünfte Kapitel widmet sich der Implementierung in Mathematica. Einerseits wird in 
die Benutzung des MrvLimit-Pakets eingeführt, andererseits zeigt ein ausführlicher
Blick hinter die Kulissen, wie der Algorithmus in Mathematica umgesetzt wurde.<br /><br />

Das sechste Kapitel widmet sich schließlich der Anwendung und zeigt anhand von
Beispielen die Benutzung des Pakets. Vergleiche zu Mathematicas Limit-Funktion
und Auslotungen der Grenzen des Algorithmus runden das Kapitel ab.<br /><br />


Der Text dieser Diplomarbeit steht in Druck- und Bildschirmversion unter<br />
<a href="http://urichter.cjb.net/MrvLimit/">http://urichter.cjb.net/MrvLimit/</a>
zum Download bereit, ebenso das Mathematica-Paket MrvLimit sowie die dazu gehörigen
Quelltexte.<br /><br />






Copyright (c) 2005 by Udo Richter.<div style="height:4ex;" />

Web: <a href="http://urichter.cjb.net/MrvLimit/">http://urichter.cjb.net/MrvLimit/</a><br />
Mail: <a href="mailto:udo_richter@gmx.de">udo\_richter@gmx.de</a><div style="height:4ex;" />


This material may be distributed only subject to the terms and conditions 
set forth in the Open Publication License, v1.0 or later (the latest 
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